{"id":1864,"date":"2012-03-14T16:00:55","date_gmt":"2012-03-14T16:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.eleworks.de\/?p=1"},"modified":"2022-08-31T21:06:08","modified_gmt":"2022-08-31T21:06:08","slug":"hallo-welt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/press.eleworks.de\/?p=1864","title":{"rendered":"Zeitungen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d85b8efa30301e750365f2230a8749e8 is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"background-color:#0792e300;color:#000000;padding-top:2em;padding-right:2em;padding-bottom:2em;padding-left:2em\">\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>Zeitungen und Zeitschriften sind wesentliche Massenmedien. Ihre Geschichte reicht bis ins 15.\/16. Jahrhundert zur\u00fcck. Mit der Erfindung der Rotationsdruckmaschine und der Telegrafie setzte die weltweite Verbreitung ein. Nach ihren Erscheinungsintervallen, den Zielgruppen und Regionen werden verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftenformen unterschieden. F\u00fcr die Themen in Zeitungen und Zeitschriften gibt es unterschiedliche Darstellungsformen. Man unterscheidet tatsachenorientierte Formen, meinungsorientierte Formen und fantasieorientierte (fiktionale) Formen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background wp-block-heading\">Zur Geschichte<\/h4>\n\n\n\n<p>Im 15. Jahrhundert war Europa u. a. gekennzeichnet durch eine Vielfalt von Sprachen, Dialekten und in sehr viele Herrschaftst\u00fcmer aufgeteilt. Nicht immer fielen&nbsp;<strong>Sprachgebiete<\/strong>&nbsp;und politische Strukturen zusammen. Zum Aufbau funktionierender B\u00fcrokratien im 16. Jahrhundert war eine&nbsp;<strong>sprachliche Vereinheitlichung<\/strong>&nbsp;n\u00f6tig. Gef\u00f6rdert wurde dieses Bestreben nach modernen, einheitlichen Nationalsprachen mit dem&nbsp;<strong>Buchdruck<\/strong>&nbsp;und dem Buchhandel. Verleger waren interessiert, hohe Auflagen ihrer Werke zu erzielen. Sie wandten sich an ein Publikum, das kein Latein verstand (oft noch die vorherrschende Schriftsprache). Buchdruck und Buchhandel \u2013 eingeschlossen das sich entwickelnde Zeitschriften- und Zeitungswesen \u2013 liefern ein gutes Beispiel f\u00fcr die Herausbildung von&nbsp;<strong>Nationalsprachen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor Entstehung der&nbsp;<strong>Presse<\/strong>&nbsp;gab es geschriebene&nbsp;<strong>Zeitungen<\/strong>. Das waren handschriftlich notierte Neuigkeiten, die Gesch\u00e4fts- und Privatbriefen angeh\u00e4ngt wurden.<br \/>Der Begriff&nbsp;Zeitung&nbsp;ist ein Lehnwort aus dem 14. Jahrhundert und kommt aus dem Mnd. (Mittelniederl\u00e4ndischen) tidinge = Zeitung. Damals hatte der Begriff die Bedeutung Nachricht, Mitteilungsbrief.<\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt geworden sind die&nbsp;Fuggerzeitungen aus den Jahren 1568 bis 1605. Dabei handelte es sich um handschriftliche Nachrichten, die das Augsburger Handelshaus vor allem aus seiner umfangreichen Korrespondenz zusammenstellen lie\u00df.<br \/>Au\u00dferdem gab es berufsm\u00e4\u00dfige&nbsp;<strong>Nachrichtenh\u00e4ndler<\/strong>, die als Quelle f\u00fcr das Handelshaus dienten. Von diesen gr\u00fcndeten 1571&nbsp;JEREMIAS CRASSER&nbsp;und&nbsp;JEREMIAS SCHIFFLE&nbsp;ein Zeitungskorrespondenzb\u00fcro. Sie nannten sich \u201eNouvellanten\u201c. Ebenfalls im 16. Jahrhundert entstand der Beruf des&nbsp;Korrespondenten oder&nbsp;Nachrichtenagenten. Dieser stand im Dienst von Hof, Kirche oder Handelshaus. Meist schrieben sie sogenannte Nachrichten-Briefe (Briefzeitungen), die ein internes Nachrichtensystem darstellten. Sie waren der politische Vorl\u00e4ufer heutiger Zeitungen, d. h. der periodisch erscheinenden Druckerzeugnisse mit aktuellem Inhalt.<br \/>Ausgang des 16. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert erschienen die \u201eNewe (neue) Zeitungen\u201c; das waren unperiodische&nbsp;<strong>Ein<\/strong>&#8211; und&nbsp;<strong>Mehrblattdrucke<\/strong>. Sie enthielten oft Holzschnitte, sp\u00e4ter mit Kupferstichen illustrierte Nachrichten. Diese Zeitungen wurden auf M\u00e4rkten vorgelesen oder <\/p>\n\n\n\n<p>vorgesungen und erfuhren so eine zunehmende Verbreitung. Die \u00e4lteste bekannte \u201eNeue Zeitung\u201c stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1502. Ein Abschnitt hie\u00df \u201eNewe zeytung vom orient vnnd auffgange\u201c. Damit wurde zum ersten Mal in einer gedruckten Nachricht das Wort \u201eZeitung\u201c nachgewiesen. Die \u201eNeue Zeitung\u201c ist die Vorform der heutigen Tageszeitungen.<br \/>Erster neuzeitlicher Zeitungsberichterstatter war der Gelehrte&nbsp;CHRISTOPH SCHEURL&nbsp;(1481\u20131542 in N\u00fcrnberg). Er wurde Verfasser vieler \u201eNeuer Zeitungen\u201c. Die \u00e4lteste deutschsprachige Monatszeitung wurde erstmals 1597 gedruckt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons alignfull is-horizontal is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-499968f5 wp-block-buttons-is-layout-flex\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitungen und Zeitschriften sind wesentliche Massenmedien. Ihre Geschichte reicht bis ins 15.\/16. Jahrhundert zur\u00fcck. Mit der Erfindung der Rotationsdruckmaschine und der Telegrafie setzte die weltweite Verbreitung ein. Nach ihren Erscheinungsintervallen, den Zielgruppen und Regionen werden verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftenformen unterschieden. 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